Ein Leben lang ….. und darüber hinaus

Man hört es immer wieder CD oder DVD nicht mehr lesbar, Festplatte gecrasht und vieles mehr, alles dies ist natürlich der Supergau für Ihre Hochzeitsfotos. Verstärkt werden solche Horrorszenarien durch Meldungen das die Qualität der CD und DVD Rohlinge in den letzten Jahren nachgelassen hat, kommen dann noch Brennfehler oder Kratzer hinzu sind Lesefehler und teilweiser Datenverlust  “vorprogrammiert”. Sicher ist nach Erhalt der DVD mit den Hochzeitsbildern eine Sicherungskopie auf einer zusätzlichen Festplatte immer schon der erste Schritt, aber dies sollte nur der erste Schritt sein. Ich möchte Ihnen hier einige sehr sichere Lösungen anbieten, die weitaus beständiger als die handelsübliche DVD / CD oder Festplatte sind. Aber wie so oft im Leben gibt es nicht nur einen Weg. Welches für Sie die beste Lösung sein könnte, zeige ich Ihnen auch gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

 

 

Vorab noch ein paar Informationen von offizieller Seite, die zeigen das dieses Thema doch nicht ganz so locker gesehen werden darf

Wie lange Datenträger und -formate  lesbar sein werden…eine Studie kommt zu dem  Schluss: Nichts Genaues weiß man nicht.

Das National Institute of Standards and Technology, Gaithersburg, hat eine Studie zur Haltbarkeit käuflicher beschreibbarer DVDs und CDs veröffentlicht und das Reslutat sollte aufhorchen lassen… besser wird es nicht  Es zeigte sich Folgendes: • Erste Ergebnisse zeigen, dass qualitativ hochwertige optische Medien sehr stabil sind und sich für die Langzeitarchivierung eignen könnten.
• Gleichzeitig zeigen unterschiedliche Fabrikate auch erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Stabilität.
• Phthalocyanine-Farbstoffe halten besser als andere Farbstoffe. Medien, die Phthalocyanine-Farbstoffe verwenden und zudem eine Gold-Silber-Beschichtung als Reflexionsschicht verwenden, sind signifikant haltbarer als alle anderen DC-R-Typen.
• Medien, die Azo-Farbstoffe für die Datenschicht verwenden, zeigen die geringste Stabilität.
• Medien mit Cyanin-Farbstoffen halten sich gut unter Licht, haben aber Probleme bei nicht normgerechter Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
• Für DVDs sind weniger Informationen verfügbar, die Forscher gehen aber davon aus, dass beschreibbare DVDs modifizierte und stabilisierte Cyanin-Farbstofffe für die Aufzeichnungsschicht benutzen. Deshalb lassen sich aus den Ergebnissen der Studie nur schwer Aussagen über die Haltbarkeit unterschiedlicher Farbstoffe in DVDs treffen.
• Zudem werden die Fertigungsmethoden bei DVDs zur besseren oder billigeren Produktion immer wieder geändert. So können DVDs mit gleichen Farbstoffen ganz unterschiedliche Stabilität zeigen.
• Auch bei DVDs zeigen sich signifikante Unterschiede zwischen verschiedenen Herstellern.
Und das Fazit : Es wurde hiermit nachgewiesen, dass CD-R und DVD-R Medien sehr haltbar sein können. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Medientypen Datensicherheit für einige Jahrzehnte garantieren und sich deshalb für die Archivierung eignen könnten. Leider ist es sehr schwierig für den Kunden, die haltbareren Medien zu erkennen, der Markt ist zu stark im Fluß  

 

Also sollte das Motto gerade für die Hochzeitsbilder gelten Saftey First und keine Experimente!  

Die MO-Diskette … schon Geschichte?! 

  

Als Medien zur Datenarchivierung und für das tägliche File-Backup haben sich CD-Rohlinge und DVDs zweifels ohne marktbeherrschend etabliert. Für die Anwender sind die geringen Kosten pro Megabyte nach wie vor das Hauptargument für ihre Anwendung. Was jedoch die Leistung und Sicherheit betrifft, haben MODs (Magneto optische Disketten) den CD-R/RWs einiges voraus.

Auf den ersten Blick sind beide Datenträger “Silberlinge”, äußerliche Unterschiede gibt es aber dennoch. Die CD-R/RW hat einen Durchmesser von 120 Millimetern und ist somit größer als die 3,5-Zoll-MOD mit ihren 90 Millimetern. Charakteristisch ist auch, dass jedes MO-Medium von einer Hülle geschützt wird. Eine Beschädigung oder Verunreinigung des eigentlichen Datenträgers wird so gänzlich ausgeschlossen.

Der große Unterschied ist der Schreibvorgang

Als optische beziehungsweise magneto-optische Datenträger verwenden CD-R/RWs und MODs verschiedene Methoden zum Aufzeichnen von Daten. Das Auslesen der Daten erfolgt jedoch nach einem ähnlichen Prinzip: Ein Laserstrahl tastet die Informationen der Scheiben ab.Um Daten auf die Datenträger zu schreiben, muss bei beiden Systemen die Aufzeichnungsschicht verändert werden. Bei CD-R/RWs geschieht dies alleinig mittels eines Lasers, der punktuell  eine Temperatur von etwa 600 Grad Celsius erzeugt. Dann ist der Laserstrahl in der Lage, die Informationseinheit einzubrennen. Da dieser Vorgang ein physikalisch-chemischer Prozess ist, wird ein CD-R/RW-Medium extrem belastet. Somit sind die Schreibzyklen doch auf knapp 1000 begrenzt..Das magneto-optische Verfahren geht da weitaus schonender vor. Die Konsistenz des Materials wird nicht verändert, da die Aufzeichnung nach rein physikalischen Gesichtspunkten erfolgt. Und da die Metall-Legierung in der Aufzeichnungsschicht schon bei 175 Grad Celsius ihre magnetische Eigenschaft verliert, muss der Laserstrahl auch nicht so hohe Temperaturen erzeugen. Wird parallel zum Brennen ein äußeres Magnetfeld angelegt, richten sich die durch den Laser geschriebenen Daten beim Abkühlen danach aus.

Schnell und dauerhaft muss es sein

Auf diesem Prinzip gründet die höhere Sicherheit einer MOD im Vergleich zu einer CD-R/RW. Denn nur, wenn beide Komponenten (Optik mittels Laser und Magnetfeld) aktiv sind, lassen sich Daten auf einer MO-Diskette überhaupt verändern. Eine MOD ist auch nicht durch eine bestimmte Anzahl von Schreibvorgängen eingeschränkt. Und auch wenn sie über einen längeren Zeitraum in der Sonne gelegen hat, also der UV-Strahlung ausgesetzt war, besteht nicht die Gefahr der „Unlesbarkeit“.
Im Zeitalter immer schnellerer Schnittstellen spielt auch die Zugriffszeit auf den Datenbestand eine wichtige Rolle. Allzu schön sind die Zahlen die wir da lesen, 100 MB/s und mehr sind ja kein Thema mehr… doch eigentlich ist die Leserate bzw. die Zugriffszeit der Medien der „Flaschenhals“ der angestrebten Datenübertragungsrate. Da der Laufwerksmechanik speziell im Fall von rotierenden Speichersystemen physikalische Grenzen gesetzt sind, kommt eine CD-R/ RW nicht unter eine Zugriffszeit von etwa 100 bis 150 Millisekunden. Auch hier kann die MOD punkten und wartet mit festplattenähnlichen Werten von zirka 25 Millisekunden auf.

Eingebaute Fehlerkorrektur

Jedes Speichersystem besitzt auch eine interne Fehlerkorrektur, um Informationen aus fehlerhaften Sektoren - die durch Materialschwächen oder dauerhaften Betrieb entstehen - in Ersatzsektoren auszulagern. Das Fehlerkorrekturverhalten einer MO-Disk ist dabei demjenigen einer CD-R/RW überlegen.Sicherlich ist auch Ihnen schon einmal ein Brennfehler aufgrund der Erschütterung des abgebrochen und damit war der Rohling unbrauchbar. Die MO Disk ist hier wesentlich gutmütiger. Brennfehler oder ein abgebrochener Brennvorgang ist mir bei der MO Disk noch nicht untergekommen. Auch konnte ich niemals das Problem einer nicht zu öffnenden Datei in der Praxis feststellen, denn die zum Auffinden der Daten notwendigen Informationen sind zur Sicherheit gleich dreimal innerhalb eines jeden Sektors gespeichert. Ein wirklich beruhigendes Gefühl!
Auch beim Formatieren einer MO Disk zeigen sich gewichtige Unterschiede zur CD R. Da CD-R/RW Medien Sektor für Sektor bearbeitet, dauert ein Formatierungsprozess - je nach Brennergeneration schon mal  zehn Minuten. Im Gegensatz dazu kommt eine MO-Disk mit lediglich 10 bis 20 Sekunden aus.

Zukunft

Sie ist für die MO Diskette wie es scheint (Frühjahr 2008) zumindest in Europa zu Ende. Zwar hat sich die Kapazität der MO Diskette innerhalb von knapp 14 Jahren verzwanzigfacht, von anfänglich 128 MB auf 2,6 GB im Jahre 2006 und somit eigentlich die CDR lässig abgehängt. Aber diese wurde ja durch die DVD R, dann Double Layer und nun Blue Ray Disk schon fast ersetzt. Da Die Mo Diskette bzw. deren Weiterentwicklung Anfang 2008 eingestellt wurde sind keine Steigerungen der Kapazität mehr zu erwarten…die DVD zieht mit derzeit 50 GB und in Kürze wohl auch 200GB Speicherkapazität vorbei… ihre Nachteile bleiben und die höhere Speicherdichte ist nicht nur positiv zu sehen.Zu guter Letzt darf auch ein Blick auf die Abwärtskompatibilität nicht fehlen. In heutigen 1,3- und 2,6-GB-MO-Laufwerken können nach wie vor 128-MB-MODs beschrieben und gelesen werden. Die Technologie der CD-R/RW lässt diese Möglichkeit aufgrund der Aufzeichnungsmethode nur bedingt zu. Optische Laufwerke mit einem neuartigen Laser scheitern bisweilen daran, ältere CD-ROM/R/RWs zu lesen.

Der Knackpunkt bei den magneto-optischen Laufwerken und Medien bleibt aber nach wie vor der hohe Preis. Selbst 2,5 €Cent  pro Megabyte sind im Vergleich mit CD-RWs vielen Nutzern zu viel. Unvernünftig und Schade wenn man diesen Artikel gelesen hat .

   Vorteile

  • Kein Brennprogramm von Nöten
  • Totale Abwärtskompatibilität
  • Wird als Festplatte automatisch erkannt
  • Schneller Zugriff

  • MO-Medien vollkommen lichtunempfindlich sind

  • MO-Medien bis ca. 100 °C temperaturunempfindlich sind
  •  MO-Medien 100%ig unempfindlich gegenüber Magnetfeldern sind
  •   aktuelle MO-Medien immer von einer schützenden Kunststoffhülle (Cartridge) umgeben sind, was die Gefahr von Beschädigungen (z. B. Kratzer) extrem reduziert.
  •  MO-Medien immer über einen mechanischen Schreibschutzschalter verfügen, der das Löschen durch Fehlbedienung oder durch fehlerhafte Software zuverlässig verhindert.

   Nachteile

  • Eigenes / spezielles Lese und Schreibgerät notwendig
  • Kapazität für den Heimanwender derzeit „nur“ bei 2,6 GB
  • Teurer MB Preis
  • Momentan ist ein Ende der MO Disk Produktion in Europa wahrscheinlich

(aber das Internet.. man kann ja bestellen wo man will!)

 

 Einige Jahrhunderte

 Aus den USA kommen CD Rohlinge die länger halten sollen als dieser Statt besteht. Der Hersteller verspricht eine 300 jährige Haltbarkeit bei der CD-R (die es nun auch bedruckbar gibt) und immerhin noch eine 100 jährige bei der DVD.Erreicht wird dies durch  patentierte organische Phthalocyanine-Farbstoffe und der goldbeschichteten Reflexschicht. Dadurch wird eine durch optimale Aufzeichnungsqualität und unerreichte Genauigkeit erlangt. Anders als CD-Rs mit Cyaninverbindungen, deren Eigenschaften sich unter Licht und Wärme schneller verändern, garantieren Gold CD-Rs Stabilität, außergewöhnliche Langlebigkeit und Haltbarkeit, wobei die verstärkte „Diamond“ Schutzschicht zusätzliche Sicherheit verspricht. Beschleunigte Alterungstests haben gezeigt, diese CD/DVD mehr als 300 Jahre lang als verlässliches Speichermedium dienen kann. Alle wichtigen Komponenten der Gold CD-R verhalten sich unter Umwelteinflüssen sehr stabil: Kunststoff (Polycarbonat), Phthalocyanine-Farbstoff und Gold (das NIE oxidiert).Gönnen Sie ihren Bildern diesen Datenträger wir haben ihn! Eine Sicherungskopie ihrer Bilddaten auf einer dieser CDs und DVDs muss nicht in Gold aufgewogen werden; wir berechnen Ihnen dafür 30,00 € je Datenträger  

Vorteile

  • Von jedem handelsüblichen CD / DVD Laufwerk lesbar / brennbar!
  • Verhältnismäßig hohe Speicherkapazität 4,7 GB gegenüber der MO Diskette
  • Individuell zu gestalten da auch bedruckbar

 Nachteile

  • Oberfläche nicht geschützt gegen Kratzer etc.
  • Auch hier Brennfehler / Aussetzter möglich

  Iomega REV     Imogea REV ist ein System zur Datensicherung der Firma Iomega und eben auch gegenüber den anderen oben beschriebenen nur von ihr seit 2004 erhältlich. Das Iomega REV besteht aus zwei Teilen, dem Laufwerk und dem wiederbeschreibbaren Speichermedium. Das Wechselmedium ist eine 2,5″ Festplatte in einer Kassettemit flüssigkeitsgelagerten Spindelantrieb aber ohne Datenträgerköpfe und den regulären Festplattenkomponenten. Die Steuerungselektronik befindet sich im Laufwerk.Laufwerke und dazu passende, wechsel bare Speichermedien sind z.Zt. mit maximalem Speicherumfang 35 GB/ 70 GB oder 120 GB (seit 2008) erhältlich. Die Laufwerke und Speichermedien weisen besondere Vorrichtungen zum Schutz der empfindlichen Magnetscheiben vor Staub auf. Die 120GB/70GB Laufwerke sind abwärtskompatibel zu den 35GB Medien.Die durchschnittliche Datentransferrate, abhängig vom verwendeten Anschluss, beträgt etwa 20MB/s. Die Speichermedien sind mit UDF formatiert und erlauben somit im Gegensatz zu Bandlaufwerken den wahlfreien Zugriff. Die Geräte sind unter Windows, Linuxund Mac OS lauffähig.Iomega gibt eine Haltbarkeit von 30 Jahren an.     

Vorteile

  •   Schnell - Daten zehnmal schneller als mit einem Bandlaufwerk sichern und wiederherstellen
  •  Sicher - Praktisch unbegrenzt wiederbeschreibbare Wechselplatten, die durch ein Kennwort vor unbefugtem Zugriff geschützt werden können
  • Sofortige Wiederherstellung aller Daten nach einem Systemausfall
  • Hohe Kapazität bis 120 GB
  • Datenköpfe ausgelagert Festplattencrash somit erheblich reduziert

 Nachteile 

  • Treiber Installation notwendig
  • Eigenes Lese- / Schreibgerät erforderlich
  • Es gibt nur einen Hersteller- kein Preiswettbewerb Monopolstellung

Sie sehen alle aufgezählten und bei mir auch im Einsatz befindlichen Speichersysteme haben ihr für und wieder…. auf welchem ich Ihre Bilddateien sicherstellen darf, entscheiden Sie bitte selbst

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